Zum Inhalt springen

Geld für Gülle Ende Winter wird der Platz für Gülle knapp

Da güllen im Winter schädlich ist für die Natur, muss die Gülle gelagert werden. Oder verkauft.

Das Problem: Wenn die Böden gefroren sind, gehen die Nährstoffe aus der Gülle nicht in den Boden, sondern kommen ins Wasser. Dort vergiften sie die Fische. Die Bauern müssen also Gülle und Mist über den Winter lagern und können sie nicht ausbringen.

Gülle wird ausgetragen
Legende: Spezialisierte Unternehmen holen die Gülle bei den Bauern, lagern sie und bringen sie im Frühling zu anderen Bauern. Keystone

Der Kanton: Im Kanton St. Gallen müssen Bauern deshalb seit dem Jahr 2000 genug Platz für ihre Gülle haben. Betriebe im Tal müssen genug Speicherkapazität für fünf Monate haben, Betriebe im Berggebiet für sechs Monate.

Das Geschäftsmodell: Gülle oder Mist kann ein Bauer auch abtransportieren lassen. Dafür muss er jedoch bezahlen. Spezialisierte Unternehmen bringen die Gülle dann weg und lagern sie über Winter. Dies geschieht oft bei Betrieben mit Schweinen oder Hühnern, da diese die Gülle und den Mist nicht selber verwenden können. Im Sommer wird die Gülle dann als Dünger an Betriebe geliefert, die keine Tiere halten.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.