Zum Inhalt springen

Ostschweiz Gemeindefusionen sollen in Ausserrhoden konkret werden

Die Ausserrhoder Regierung will eine Totalrevision der Kantonsverfassung. Damit sollen unter anderem die Gemeindestrukturen und das Wahlsystem geändert werden können. Der Weg ist allerdings noch lang.

Legende: Audio Regierung will Verfassung anpassen abspielen. Laufzeit 1:53 Minuten.
1:53 min

20 kleine Gemeinden, die Kantonsratswahlen im Majorzsystem, ein fakultatives Finanzreferendum: Das sind Themen, die die Ausserrhoder Politik schon länger beschäftigen. Um in diesen Bereichen etwas ändern zu können, sind Verfassungsänderungen nötig. Die Ausserrhoder Regierung will das nun in einem Schritt anpacken. Sie schlägt vor, die Kantonsverfassung grundsätzlich zu revidieren. Der Kantonsrat entscheidet im kommenden Jahr darüber, dann muss das Volk entscheiden, ob die Totalrevision weiterverfolgt wird.

Kantonsrat oder Verfassungsrat

Gibt es grünes Licht, so soll in den Jahren 2017 und 2018 die Verfassung, welche zum Teil noch Artikel aus der Landsgemeindezeit beinhaltet, grundlegend überarbeitet werden. Ob das durch den Kantonsrat oder einen eigens einberufenen Verfassungsrat geschieht, soll erst entschieden werden.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.