Gespräche zur Zukunft von Müller Martini im Thurgau

Die Geschäftsleitung von Müller Martini reagiert positiv auf das Gesprächsangebot des Thurgauer Volkswirtschaftsdirektors Kaspar Schläpfer.

Fimengebäude von «Müller Martini» im thurgauischen Felben-Welhausen.

Bildlegende: Rund 300 Angestellten des Werkes im thurgauischen Felben-Welhausen droht die Kündigung. Keystone

Im Sommer hatte das in Zofingen ansässige und in der Druckereibranche tätige Unternehmen Müller Martini die mögliche Schliessung ihres Werkes im thurgauischen Felben-Wellhausen angekündigt. Rund 300 Angestellten droht die Kündigung. In der vergangenen Woche hatte der Thurgauer Volkswirtschaftsdirektor Kaspar Schläpfer (FDP) reagiert und die Unternehmensführung um ein Gespräch gebeten. Darin sollen laut Schläpfer die von der Belegschaft ausgearbeiteten Rettungsvorschläge zumindest für einen Teil des Betriebes verhandelt werden.

Kaspar Schläpfer bestätigte auf Anfrage, dass Müller Martini gesprächsbereit sei. Das Gespräch soll laut der Unternehmenssprecherin in der kommenden Woche stattfinden. Neben Massnahmen, die vom Unternehmen zu ergreifen wären, solle auch über die mögliche Unterstützung durch den Kanton, beispielsweise bei der Einrichtung einer Lehrwerkstatt gesprochen werden.