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Ostschweiz Glarner Regierung kauft Restaurant für Asylunterkunft

Das ehemalige Restaurant «Sonne» in Näfels soll Platz für 24 Personen bieten.

Luftansicht von Näfels, Restaurant Sonne
Legende: Im ehemaligen Restaurant «Sonne» ist die Asylunterkunft geplant. Google Earth

Die Glarner Regierung kauft in Näfels das Restaurant «Sonne» und nutzt es zur Unterbringung von Asylbewerbern. Dadurch könne die Verteilung von Asylsuchenden auf die drei Glarner Gemeinden ausgeglichener gestaltet werden, sagt die zuständige Regierungsrätin Marianne Lienhard in der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz».

Der Preis für die Liegenschaft beträgt 785'000 Franken. Finanziert wird der Kauf aus dem durch Bundesbeiträge gespiesenen Asylfonds.

Das Objekt in Näfels bietet zunächst Platz für 18 Personen, nach einem geplanten Umbau sollen 24 Asylsuchende Platz finden. In Glarus wird seit Jahren eine Verteilung von Asylsuchenden auf das ganze Kantonsgebiet angestrebt. In Glarus Nord verfügt der Kanton zurzeit über 47 Plätze in Kollektivunterkünften, in Glarus sind es 61 und in Glarus Süd 100 Plätze.

In den letzten Monaten habe die Zahl der Asylsuchenden wieder deutlich zugenommen, schrieb die Regierung. Deswegen mussten bereits 38 zusätzliche Plätze organisiert werden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Das ganze Theater um die Asylbewerber und deren Kosten ist schlicht überflüssig und ohnehin kontraproduktiv. Denn es war weder eine Wundertüte noch ein Überraschungspaket, sondern eine offen ausgelegte Bestelliste mit den üblichen Posten, die sich die Bevölkerung per Ankreuzen gewählt hat, inclusive deren Finanzierung und Folgekosten. Offenbar müssen etliche immer zuerst mit dem Verstand eines Kleinkindes auf die heisse Herdplatte greifen.
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