Glarner Regierung weist Beschwerde gegen Panoramaweg ab

Auf dem Glarner Schabell-Gipfel soll eine Aussichtplattform mit Hängebrücke und Panoramaweg gebaut werden. Die Glarner Regierung unterstützt das Vorhaben - sehr zum Missfallen der Umweltverbände.

Martinsloch.

Bildlegende: Vom geplanten Aussichtspunkt aus hätten Besucher freie Sicht aufs Martinsloch. Keystone

Pro Natura, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz reichten gegen das Projekt auf dem Schabellgrat bei der Glarner Regierung Beschwerde ein. Ein Panoramaweg mit Hängebrücke und Aussichtsplattform nehme zu wenig Rücksicht auf die Natur. Ausserdem würden Vorschriften und Gesetze missachtet.

Diese Einwände hat die Glarner Regierung nun zurückgewiesen. Weder der kantonale Richtplan, noch Natur- und Heimatschutzgesetze würden verletzt. Ausserdem sei das Projekt wichtig für den Tourismus, heisst es in einer Mitteilung. Die Beschwerde der Umweltverbände werde abgewiesen. Wie die Geschäftsführerin der Organisation Mountain Wilderness gegenüber Radio SRF sagte, prüfe man nun den Gang ans Verwaltungsgericht.

Auf dem Schabell-Grat ist ein 600 Meter langer Panoramaweg mit Hängebrücke und Aussichtsplattform geplant.