Glarus steht vor grossen Herausforderungen

Die Glarner Bevölkerung muss in nächster Zeit zwei neue Ständeräte und die Nachfolge der abtretenden Regierungsrätin Marianne Dürst wählen. Seit Montag ist klar, aus der FDP stehen zwei Kandidaten zur Verfügung. Für den freien Ständeratssitz gibt es erst Namen.

Sicht auf Glarus

Bildlegende: Dem Kanton Glarus stehen wichtige Wahlen bevor., Keystone

Neben Karin Werner ist seit Montag der Name des zweiten FDP-Interessenten bekannt. Benjamin Mühlemann aus Glarus Nord möchte ebenfalls in die Regierung gewählt werden. Die SVP und die Grünen gaben bis anhin nur bekannt, dass sie einen Kandidaten oder eine Kandidatin suchen. Namen sind noch keine bekannt.

Namen werden zwar genannt, wenn es um die Nachfolge des verstorbenen FDP- Ständerats Pankraz Freitag geht. Allerdings bestätigen diese die Parteien und auch die betreffenden Personen nicht. Sie würden erst nach der Gedenkfeier von Pankraz Freitag Auskunft geben.

Nachdem Tod von Pankraz Freitag, wurde die zurücktretende Regierungsrätin Marianne Dürst als mögliche Ständerätin gehandelt. Wegen des grossen Medieninteresses bezog sie Stellung und stellte klar, dass sie für dieses Amt nicht zur Verfügung stehe. Ebenfalls ins Spiel gebracht wurde ihr Regierungsratskollege und Landammann Andrea Bettiga. Auch er gibt vorläufig keine Auskunft. Seine Chancen stehen sicher besser, nun da Marianne Dürst nicht ins Stöckli möchte.

Ein weiterer prominenter Name ist Martin Landolt. Dem Nationalrat und BDP-Präsidenten werden entsprechende Ambitionen nachgesagt. Aber auch er gibt erst nächste Woche Auskunft.