Gottlieb Feurer und seine schönen Kühe

Das Werk des Bauernmalers Gottlieb Feurer (1875 – 1912) besticht durch seine realistischen Kuhdarstellungen. Jede Hautfalte, jeder Muskel ist detailgetreu gezeichnet. Kunsthistorikerin Rosa Maria Fäh hat nun in einem Buch das Werk analysiert und wissenschaftlich aufgearbeitet.

Gottlieb Feurer hat zusammen mit seinem Bruder Adolf den elterlichen Bauernhof in der Nesselhalde bei Unterwasser geführt. Zur Bauernmalerei fand er als Autodidakt. Umso erstaunlicher sei sein Werk, dass durch Präzision hervorsteche, so Kunsthistorikerin Rosa Maria Fäh.

In einem Buch – herausgegeben vom Historischen Verein des Kantons St.Gallen und vom kantonalen Staatsarchiv – hat die Kunsthistorikerin das Schaffen des Toggenburgers wissenschaftlich aufgearbeitet und in Kontext zur Bauernmalerei in der Ostschweiz gestellt.

«Die Werke zeichnen sich durch die realistischen Kuhdarstellungen aus. Jede Hautfalte, jeder Muskel des Tiers waren dem Maler wichtig und wurden mit grosser Hingabe gezeichnet», sagt sie im Gespräch mit dem Regionaljournal Ostschweiz von Radio SRF 1.