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Gratwanderung Landschaftsschutz unter Druck

Thur mit Steinufer und Zug auf Brücke im Hintergrund
Legende: Ufer von Flüssen und Seen sind begehrt Die Thurlandschaft bei Liechtensteig ist eines von mehreren Ostschweizer Gebieten von nationaler Bedeutung. Keystone

Der Zuger Ständerat Joachim Eder fordert mit einem Vorstoss einen Systemwechsel beim Landschaftsschutz. Neu sollen die Kantone mehr Mitspracherecht erhalten. Die Schutzverbände in der Ostschweiz laufen dagegen Sturm. Sie sehen die nationale Gesamtschau in Gefahr und befürchten, dass wirtschaftliche und touristische Interessen der Kantone und Gemeinden über den Landschaftsschutz gestellt werden. Für die Verbände wäre ein Referendum mit anschliessender Volksabstimmung die letzte Möglichkeit, den Systemwechsel zu verhindern.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Urs Roth (Urs Roth)
    Das Problem ist, dass das BLN-Gebiet zu weit gefasst ist. Im Kanton St.Gallen z.B. ist ein Viertel der ganzen Fläche im BLN-Gebiet. Und der Eigentümer hat praktisch keine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren. Der Bundesrat entscheidet, was ins BLN gehört, ohne dass es ein Rechtsmittel dagegen gibt. Und wenn ein Eigentümer dann ein konkretes Projekt durchsetzen will (und in jenem Zeitpunkt dann ein Rechtsmittel hat), heisst es von der zuständigen Instanz: Geht nicht, ist im BLN-Gebiet.
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