Grünliberale geben auch in Frauenfeld auf

Die GLP zieht ihre Solarinitiative in Frauenfeld zurück. Nach dem deutlichen Nein in Romanshorn und dem Rückzug in Amriswil, erleidet das Projekt der Grünliberalen bereits in der dritten Gemeinde Schiffbruch.

Solar

Bildlegende: Die GLP behält sich vor, «ein ähnliches Anliegen zu einem späteren Zeitpunkt vorzubringen». Keystone

Die Initianten um Nationalrat Thomas Böhni wollten in möglichst vielen Thurgauer Gemeinden eine Solarinitiative starten. Diese verlangt, dass die entsprechende Gemeinde dafür sorgt, dass pro Einwohner 10 Quadratmeter Solarfläche in Betrieb genommen werden.

Das Anliegen hatte bei der Abstimmung in Romanshorn am 8. März keine Chance. Kürzlich zogen die Grünliberalen ihre Initiative in Amriswil zurück. Nun geben auch die Frauenfelder auf. Der Entscheid sei nach dem deutlichen Nein im Stadtparlament Frauenfeld gefallen, heisst es in einer Mitteilung.

Zu aufwändig

«Die Initianten verzichten damit auf einen aufwändigen Abstimmungskampf», schreibt die GLP. Die Gewinnchancen seien höchst unrealistisch und hätten einen hohen Einsatz gefordert.

Nun ist nur noch eine Initiative in Weinfelden hängig. Bei dieser wurde der Text angepasst, mit welchem sich die Grünliberalen bessere Chancen versprechen.