Grünliberale suchen die konstruktive Mitte

Die Grünliberalen haben bei den letzten Wahlen stark zugelegt und 12 Sitze im Nationalrat geholt. Bei den kommenden Wahlen kann die Partei nicht mehr auf damalige Listenverbindungen zählen. Ob die Grünliberalen die Ostschweizer Sitze halten können, ist deshalb offen.

Das «Regionaljournal Ostschweiz» lädt ein Jahr vor den eidgenössischen Wahlen Parteienvertreter zur Diskussion über das anstehende Wahljahr ein. Am Mittwoch standen Margrit Kessler (SG) und Thomas Böhni (TG) von den Grünliberalen (GL) Redaktor Jonathan Fisch Red und Antwort.

«  Ich habe mir einen guten Leistungsausweis erarbeitet. »

Margrit Kessler
Nationalrätin Grünliberale SG

«  Wir sind sehr attraktiv für die Mitteparteien, um eine Listenverbindung einzugehen. »

Thomas Böhni
Nationalrat Grünliberale TG

Die Grünliberalen wollen sich als Umwelt- und Energiepartei etablieren, sie schlagen deshalb eine Lenkungsabgabe vor. Sie wollen die drei Ostschweizer Sitze halten und streben einen Wähleranteil von 7,5 Prozent an.