Gutes Jahr für den Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden

Im 2013 wurden in den Spitälern Herisau und Heiden und im Psychiatrischen Zentrum Herisau so viele Patienten behandelt wie noch nie. Die Zahl stieg um sieben Prozent auf knapp 9'000 Patientinnen und Patienten. Dies wirkt sich auch auf den Jahresgewinn aus.

Die drei Standorte des Ausserrhoder Spitalverbunds

Bildlegende: Die drei Standorte des Ausserrhoder Spitalverbunds: Heiden, Herisau, Psychiatrisches Zentrum (v.l.) ZVG

Fast 1,7 Millionen Franken beträgt der Gewinn des Spitalverbundes Appenzell Ausserrhoden. Dieser Gewinn liegt allerdings 2,4 Millionen Franken unter dem Vorjahresgewinn, heisst es in einer Mitteilung. In erster Linie sei dafür die Umsetzung des Arbeitsgesetzes verantwortlich. Diese hatte einen ausserordentlichen Aufwand von rund 1,9 Millionen zur Folge.

Der Verbund konnte ausserdem mehr Patienten behandeln. Dies sei die Folge von Neuanstellungen von Kaderärzten. 8'829 Patienten und Patientinnen wurden behandelt.

Der Gewinn werde vollumfänglich den Pflichtreserven zugewiesen. So seien künftige Investitionen gesichert. Investitionen, die nötig seien, um auf dem Markt zu bestehen. Weil jedoch die Fallpauschalen die anfallenden Behandlungskosten nicht vollumfänglich decken, ist der Verbund gefordert, seine Abläufe zu optimieren und die Einnahmen zu steigern.