Zum Inhalt springen

Ostschweiz Häufige Interventionen wegen häuslicher Gewalt

Die St. Galler Stadt- und Kantonspolizei hat im vergangenen Jahr rund 1000 Mal wegen häuslicher Gewalt interveniert. Das sind zwei bis drei Einsätze pro Tag. Die Fälle von häuslicher Gewalt haben sich auf hohem Niveau stabilisiert, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Gewalt
Legende: Täglich muss die St.Galler Polizei zwei bis drei Mal bei häuslicher Gewalt ausrücken. Keystone

In 529 von 966, also in gut 50 Prozent der Fälle wurde die Polizei zu Vorfällen von körperlicher Gewalt gerufen, von Tätlichkeiten bis zu Körperverletzungen. Etwa die Hälfte dieser Interventionen erfolgte in bestehenden Partnerschaften.

Bei etwa einem Viertel waren die (Ehe-)Partner zum Zeitpunkt der Intervention bereits in Trennung. Die Zahl der Polizeiinterventionen ist jedoch seit einigen Jahren konstant, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Vermehrt (298mal) wurde die Polizei im Jahr 2014 zu Gewalttaten bei Paaren in Trennung gerufen. Bei 25 Familien lösten Probleme bei den Besuchsrechtsterminen die polizeiliche Intervention aus.

1 Kommentar

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Haeusliche Gewalt ist wenn sich Ohnmacht in Schlaege umwandelt... Es sind in der regel nur Menschen gewalttaetig, die mit ihrer Situation nicht fertig werden, ueberfordert sind.. Mich wuerde wundern, wie gross der Anteil Derjenigen mit Migtrationshintergrund ist???
    Ablehnen den Kommentar ablehnen