Hand-Mund-Fuss-Krankheit: Ansteckend aber harmlos

In einem Kindergarten in der Schulgemeinde Benken ist die Hand-Fuss-Mund-Krankheit aufgetreten. Es handelt sich dabei um eine ansteckende, aber harmlose Krankheit. Weil sie nicht meldepflichtig ist, kann nicht gesagt werden, ob auch andere Schulhäuser betroffen sind.

Eine Kinderhand mit Blasen übersäht.

Bildlegende: Bei der Hand-Fuss-Mund-Krankheit tauchen unter anderem Blasen an den Händen und Füssen auf. zvg

«Die Krankheit ist sehr ansteckend. Dies ist sie aber schon vor dem Ausbruch. Deshalb nützt ein Schulausschluss nichts», so der stellvertretende Kantonsarzt Hans Gammeter. Aus diesem Grund komme es vor, dass es an einem Ort eine Welle gibt und diese dann wieder verschwindet. Spezielle Massnahmen müssen nicht getroffen werden. Die Krankheit ist nicht meldepflichtig, da sie harmlos ist. Genau Zahlen über das Auftreten der Krankheit gibt es also nicht.

Die Schulgemeinde Benken hat die Eltern in einem Brief informiert. Um weitere Ansteckungen zu verhindern hat die Schlue die Eltern und Kinder unter anderem auf folgende Punkte aufmerksam gemacht: auf das Handeschütteln im Moment verzichten, beim Niessen die Arme anstelle der Hände brauchen und gründliche die Hände waschen. Zudem werden die Hygienemassnahmen an der Schule verstärkt.

Zur Krankheit:

Die Krankheit wird durch einen Virus ausgelöst und taucht vor allem bei Kindern unter zehn Jahren auf. Sie ist hochansteckend, aber harmlos. Die Krankheit weist grippeähnliche Symptome auf, also Fieber, Halsschmerzen, kein Appetit. Dazu gibt es Blasen und Ausschläge im Mund, an den Händen und Füssen.