Hauswart-Mord von Rapperswil: Bundesgericht bestätigt Urteil

Der Fall geht ins Jahr 2011 zurück: Der Beschuldigte hatte vor dem Swisscom-Gebäude in Rapperswil einen Hauswart erschossen. Obwohl das Bundesgericht das Urteil des Kantonsgerichts im Grundsatz bestätigte, muss sich das Kantonsgericht den Fall erneut mit dem Fall auseinander setzen.

Blick auf das Bundesgericht in Lausanne.

Bildlegende: Das Strafmass von 18 Monaten Freiheitsstrafe wurde nicht mehr angefochten. Keystone

Das Kantonsgericht St. Gallen hat den 60-Jährigen des Mordes schuldig gesprochen und ihn zu 18 Jahren Freiheitssprache verurteilt. Gegen dieses Urteil wehrten sich sowohl die Verteidigung des Beschuldigten, wie auch die Staatsanwaltschaft.

Der Beschuldigte forderte vor Bundesgericht einen Freispruch. Diese Beschwerde wiesen die Richter in Lausanne aber auf Grund der belastenden Indizien ab. Das Kantonsgericht hatte die Tat zu Recht als besonders skrupellos und damit als eingestuft, wie es im Urteil heisst.

Die St. Galler Staatsanwaltschaft legten Beschwerde ein, weil die Kantonsrichter gegen den Mann keine Verwahrung ausgesprochen hatten. Gemäss Bundesgericht muss sich das Kantonsgericht nun erneut mit dieser Frage beschäftigen und ein neues psychiatrisches Gutachten einholen.