«Heirat von BDP und CVP bringt nichts»

Eine Heirat von BDP und CVP würde in den Ostschweizer Kantonen nichts oder nur ganz wenig bringen. Davon ist der Regionaljournal Politexperte Bruno Eberle überzeugt. Wenn die Mitte bei den eidgenössischen Wahlen 2015 zulegen wolle, brauche es grosse bürgerliche Listenverbindungen.

Politexperte Bruno Eberle

Bildlegende: Der Politexperte Bruno Eberle darüber, wer von den Parteien am besten mit wem zusammenarbeiten sollte. Keystone

Die BDP und CVP sollen bei den Wahlen 2015 gemeinsame Sache machen. Dies fordern die beiden Schweizerischen Parteipräsidenten. Bei den kantonalen Parteichefs von BDP und CVP kommen diese Forderungen ihrer Chefs nicht gut an. Und Politexperte Bruno Eberle glaubt, dass eine solche Heirat wohl kaum Auswirkungen auf die Wahlergebnisse hätte.

Für den Politexperten sind die Wahlen 2015 zwar noch weit weg. Trotzdem würden jetzt hinter den Kulissen entscheidende Weichen gestellt. Er ist überzeugt, dass die junge BDP nur überleben kann, wenn sie Partner findet. Diese allerdings sieht Eberle eher in der SVP denn in der CVP. Er glaubt, dass dich die BDP früher oder später wieder an die SVP anlehnen wird.