Herisau macht Ausserrhoder Regierung Strich durch die Rechnung

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden will wachsen. Es fehle an attraktivem Wohnraum, hat die Regierung in der Vergangenheit gebetsmühlenartig wiederholt. Das Nein der Herisauer am Sonntag zu neuem Bauland verschärft die Situation.

Ansicht des Dorfes Herisau

Bildlegende: Einzonungen sind umstritten: In Herisau lehnten die Stimmberechtigten eine Änderung des Nutzungsplanes ab. Keystone

Mit einer Ortsplanungsrevision wollte Herisau diverse Grünflächen zu Bauzonen machen. Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Dorf haben dagegen das Referendum ergriffen. Am Sonntag gab die Bevölkerung den Einzonungen nun eine Absage.

«Wir sind auf die Gemeinden angewiesen», sagt der Ausserrhoder Baudirektor Jakob Brunnschweiler. Man müsse einen Schritt vorwärts machen, um sich entwickeln zu können. Deshalb appelliert Brunnschweiler an den Herisauer Gemeinderat, die Vorlage in einer abgespeckten Version nochmals vor das Volk zu bringen.

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