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Ostschweiz Herisau muss Gemeindepräsidenten suchen

Schon in zwei Monaten ist Herisau ohne Gemeindepräsident. Weil der amtierende Präsident, Paul Signer, zum Regierungsrat gewählt wurde, braucht Herisau jetzt einen neuen Chef. Die Wahlen sind am 22. September 2013. Bis dann gibt es eine lange Vakanz.

Das Zentrum von Herisau
Legende: Die Gemeinde Herisau bleibt ein halbes Jahr ohne Gemeindepräsidenten. zvg

Schon in diesen Tagen treffen sich die Ortsparteipräsidenten von Herisau am Runden Tisch für eine «Auslegeordnung», sagt Yves Balmer, Präsident der SP Herisau, gegenber dem «Regionaljournal Ostschweiz». Ohne sich über Namen zu unterhalten, wolle man in einer ersten Phase die Grundsatzfrage beantworten: «Was für eine Gemeindepräsidentin oder einen Gemeindepräsident braucht Herisau?»

Für die Herisauer SP, FDP und SVP ist klar, fähige Kandidaten gebe es genug. Gespräche sollen intensiviert und Kontakte geknüpft werden. Es wird bereits spekuliert, wenn auch nicht offiziell.

Markus Brönnimann, Präsident der FDP Herisau, betont, dass sein Mitglied, der amtierende Gemeindepräsident Paul Signer eine wichtige Arbeit macht. «Paul Signer hinterlässt ein Paar grosse Schuhe», sagt Brönnimann weiter. Es brauche viel Mut für einen Kandidaten da hineinzusteigen.

Schon in den nächsten Tagen soll es eine Gemeindratssitzung zu diesem Thema geben. Dann wird entschieden, wer welche Arbeiten übernehmen wird, bis Signers Nachfolge geregelt ist. Dies ist frühestens im Herbst möglich. Bis die neue Gemeindepräsidentin oder der neue Gemeindepräsident aber defintiv das Zepter übernimmt, kann es im schlimmsten Fall wieder Frühling werden.

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