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Historisches Museum Thurgau Seilziehen zwischen Arbon und Frauenfeld

Wo soll das historische Museum Thurgau hin? Arbon legt sich ins Zeug – Frauenfeld hält dagegen.

Das Schloss Frauenfeld bietet nicht mehr genug Platz für das historische Museum des Kantons Thurgau. Aus diesem Grund wird nach einer Alternative gesucht. Seit Jahren eine der ambitioniertesten Anwärterinnen: Die Stadt Arbon am Bodensee. Aber auch die Stadt Frauenfeld will ihr historisches Museum nicht einfach so hergeben.

Arbon präsentiert seine Vorzüge

An gleich zwei möglichen Standorten könnte das historische Museum in Arbon angesiedelt werden, erklärten politische Vertreter des Oberthurgau an einer Medienkonferenz. Einerseits im Schloss Arbon und andererseits in der ehemaligen Webmaschinenhalle.

Es gibt keinen historischeren Ort als Arbon.
Autor: Dominik DieziStadtpräsident von Arbon

«Es gibt keinen historischeren Ort als Arbon», sagte Stadtpräsident Dominik Diezi. «Wir haben von den Pfalbauern über die Römer, Mittelalter und Industriegeschichte alles.» Kantonsräte aus dem Oberthurgau betonten, dass die Zeit reif sei, dass der Oberthurgau nicht immer nur Bittsteller sei, sondern auch etwas vom Kanton erhalte. Auch aus touristischer Sicht sei Arbon am Bodensee attraktiv für das Museum.

Die Konkurrenz schläft nicht

Nebst Arbon haben sich noch vierzehn weitere Standorte in sechs Gemeinden beim Kanton für das historische Museum beworben. Nebst Arbon sind dies Amriswil, Kreuzlingen, Romanshorn, Weinfelden und Frauenfeld. Letztere dürfte die grösste Konkurrenz für Arbon sein.

Das Schloss Frauenfeld, wo heute das Museum drin ist, mag wohl zu klein sein, man prüfe aber bereits Alternativen. «Im Rahmen des Wettbewerbs um die Umnutzung des Kasernenareals prüfen wir einen Neubau für ein Museum auf dem Oberen Mätteli», sagt der Frauenfelder Stadtpräsident Anders Stockholm.

Das Erziehungs- und Kulturdepartement Thurgau erarbeitet nun einen Bericht zuhanden der Regierung. Schliesslich muss der Entscheid vom Kantonsparlament und mit grosser Wahrscheinlichkeit auch von der Stimmbevölkerung getroffen werden.

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