Hürde Bauland für Reka-Feriendorf am Bodensee

Der Schweizer Reiseveranstalter Reka plant neue Feriendörfer an Seeufern. Im Thurgau kommen die Gemeinden Altnau und Kreuzlingen in Frage. Es stösst auf Kritik, dass so 20'000 Quadratmeter Land am See verbaut werden sollen.

Wiese am Bodensee

Bildlegende: Bauland am Bodensee-Ufer ist Mangelware. Keystone

In Altnau gibt es kein freies Bauland am See. Für ein Reka-Feriendorf, welches rund 20'000 Quadratmeter gross wäre, müsste deshalb Landwirtschaftsland umgezont werden.

Er sei beruhigt, sagt der Thurgauer Pro-Natura-Präsident Toni Kappeler. Eine solche Umzonung sei heute praktisch unmöglich. Am 1. Mai tritt das neue Raumplanungsgesetz des Bundes in Kraft. Bis die genaue Umsetzung im Thurgau klar ist, sind Einzonungen fast unmöglich. Zudem schützt das Raumplanungsgesetz Kulturland besser als bis anhin.

In Kreuzlingen könnte das Feriendorf im Gebiet Seezelg entstehen. Das ist Erholungs- und Freizeitzone, wo gebaut werden darf

Für den Thurgauer Baudirektor Jakob Stark macht ein Reka-Feriendorf am Bodensee Sinn. «Ein sanfter Tourismus am richtigen Ort ist richtig», sagt Stark in der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1. Seine Raumplaner seien bereits in Kontakt mit der Gemeinde Altnau. Und es sehe gut aus.

Familienferien am See