Ihr Kinderlein kommet...

In der Ostschweiz wurden im Jahr 2014 soviele Kinder geboren wie seit langem nicht mehr. Besonders in Appenzell Ausserrhoden und im Kanton Graubünden freut man sich über Rekordzahlen. In der restlichen Ostschweiz konnte der Schnitt gehalten werden.

Ein Neugeborenes am ersten Lebenstag.

Bildlegende: Die Kinderbettchen in den Spitälern waren letztes Jahr gut gefüllt. Keystone

In Appenzell Ausserrhoden kamen 2014 662 Mädchen und 687 Knaben zur Welt. Das sind fast 100 Kinder mehr als im Jahr 2013 und soviele wie noch nie in der Geschichte des Spitalverbunds.

Die Gründe für die Geburtenzunahme sind unterschiedlich. In Appenzell Ausserrhoden liegt es sicherlich auch daran, dass die Innerrhoder Frauen in Herisau oder Heiden gebären. Appenzell Innerrhoden schloss 2012 seine Geburtenabteilung.
Ein anderer Grund liegt darin, dass es wieder mehr Familien gibt mit drei oder vier Kindern.

Auch in Graubünden stieg die Geburtenzahl an. Wie es auf Anfrage des «Regionaljournal Ostschweiz» heisst, kann man dies auf das grössere Einzugsgebiet zurückführen. Aus dem Fürstentum Liechtenstein nutzen viele Frauen das Bündner Angebot.

330 Kinder kamen in Glarus zur Welt. Allerdings gab dort vor allem eine Geburt am 1. Januar zu reden. Dieses Kind kam per Kaiserschnitt und hat nun am selben Tag Geburtstag wie seine Geschwister. Zudem haben die Eltern am Neujahrstag geheiratet.