In der Industriebranche kehrt langsam wieder der Alltag ein

Die Wirtschaftslage entspannt sich. Für viele Ostschweizer Industriefirmen bedeutet das, dass sie wieder die üblichen Arbeitszeiten einführen können. Die Arbeitszeitverlängerung war für sie eine Massnahme um den starken Franken abzufedern.

Vor einem Jahr führten viele Unternehmen die Arbeitsverlängerung ein um konkurrenzfähig zu bleiben. In der Regel waren es zwei Stunden, welche die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen pro Woche mehr Arbeit zu gleichem Lohn leisten mussten. Die Uzwiler Firma Bühler gab letzten Februar bekannt, dass ihre Belegschaft ab Mitte Jahr wieder 40 Stunden arbeiten wird.

Diesen Schritt wird auch Arbonia Forster AFG machen, wie der Unternehmenssprecher Stefan Kern gegenüber «Regionaljournal Ostschweiz» sagt. Diese Massnahme weiterziehen, möchte die Rheintaler Firma SFS. Dies solange bis der Euro/Franken-Kurs wieder 1.30 beträgt. 

Die Gewerkschaft Unia beobachtet, dass viele Ostschweizer Firmen wieder die üblichen Arbeitszeiten einführen oder bereits wieder eingeführt haben. Unia zeigt sich erfreut über diese Entwicklung. Auch wurde ihre Angst nicht bestätigt, dass die Belegschaft mit dieser Massnahme zu lange ausgenützt werde.