In der Ostschweiz werden weniger Häuser gebaut

Ostschweizer Kantone rechnen mit rückläufigen Einnahmen bei der Grundstückgewinnsteuer. Der Immobilienhandel habe sich abgeschwächt. In den nächsten Jahren gebe es eine Normalisierung der Situation, heisst es beispielsweise beim Thurgauer Steueramt.

Baugerüst vor bereits stehenden Häuser

Bildlegende: Ostschweizer sind weniger baufreudig. Symbolbild Keystone

Statt über 60 Millionen Franken Einnahmen aus der Grundstückgewinnsteuer im Jahr 2015 rechnet der Kanton Thurgau im Jahr 2017 noch mit 54 Millionen Franken. «Bereits dieses Jahr spüren wir einen Einbruch», sagt Jakob Rütsche vom kantonalen Steueramt. Und dieser werde nächstes Jahr weitergehen.

Ähnliche Prognosen macht auch der Kanton St. Gallen. Die Überhitzung des Immobilienmarkts in den letzten Jahren lasse langsam nach, sagt Reto Schneider vom St. Galler Steueramt. Auch er rechnet mit weniger Einnahmen für den Kanton.

Dass von den Grundstückgewinnsteuern nun weniger Geld in die Kasse fliesse, sei aber kein grosses Problem, sagt Schneider. Andere Steuern würden sich in die Gegenrichtung bewegen.