Informatik gegen Fachkräftemangel

In St. Gallen, Sargans und Rapperswil-Jona sollen Informatikmittelschulen angeboten werden. Der St. Galler Kantonsrat hat am Dienstag verschiedene Massnahmen beraten, die den Fachkräftemängel lindern soll.

Schüler sitzen an Computern

Bildlegende: Der Erhöhung des Angebots für Informatikausbildungen stimmte der St. Galler Kantonsrat mehrheitlich zu. SRF

Ein Bericht der St. Galler Regierung zeigt: Hochqualifizierte Fachkräfte fehlen vor allem im Sozial- und Gesundheitswesen, im Bereich Elektrik, Elektronik und IT. Neben diversen Massnahmen will die Regierung die gesetzlichen Voraussetzungen für Informatikmittelschulen (IMS) schaffen. Damit soll dem Fachkräftemangel im Berufsfeld Informatik begegnet werden.

Neue Informatikausbildungen

Konkret sieht die Regierung vor, an den Kantonsschulen am Brühl St. Gallen, in Sargans (KSS) sowie im Berufs- und Weiterbildungszentrum Rapperswil-Jona (BWZR) Ausbildungen anzubieten.

Die vorberatende Kommission verlangte zudem, dass Finanzierungslücken für die höhere Qualifizierung von Arbeitskräften auf Bundesebene geschlossen werden sollen. Möglich wäre dies über eine Revision des Stipendiengesetzes. Weiter soll ein Bericht über die Situation bei der ausserfamiliären Kinderbetreuung verfasst werden.