Zum Inhalt springen
Inhalt

Interessenskonflikt Stadträtin Sonja Lüthi gibt Parteipräsidium ab

Sonja Lüthi
Legende: Sonja Lüthi kann nicht gleichzeitig Stadträtin und Parteipräsidentin sein. ZVG / Sonja Lüthi

Ausgangslage: Am Mittwoch informiert das überparteiliche Komitee «Ja zum Theater. Ja zum Standort Kanton St. Gallen» darüber, warum das St. Galler Stimmvolk am 4. März Ja zum 50 Millionen-Kredit für die Sanierung des St. Galler Stadttheaters sagen soll. Im überparteiliche Komitee sind alle Parteien ausser die SVP vertreten – mit ihren Partei- respektive Fraktionspräsidenten. Auch die glp mit der neu gewählten St. Galler Stadträtin Sonja Lüthi.

Das Problem: Es sei unüblich, dass ein Mitglied des Stadtrates in einem solchen Komitee sitze, sagt der St. Galler Stadtpräsident Thomas Scheitlin. In diesem Fall aber nicht grundsätzlich ein Problem. Erstens, weil Sonja Lüthi diesem Komitee bereits vor ihrer Wahl beigetreten sei. Und zweitens, weil das Stadttheater für St. Gallen eine wichtige Institution sei. Problematischer sei vielmehr, dass Sonja Lüthi noch Präsidentin der Grünliberalen sei. Das sei mit dem Amt als Stadträtin nicht vereinbar.

Die Konsequenz: Dessen ist sich auch Sonja Lüthi bewusst. Sie werde das Parteipräsidium abgeben, erklärt sie auf Anfrage von Radio SRF. Die nötigen Schritte seien bereits in die Wege geleitet.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.