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Ostschweiz Interreg fokussiert auf Wirtschaft und Umwelt

Das grenzüberschreitende Förderprogramm Interreg will im Bodensee-Raum in den nächsten Jahren vor allem auf Projekte in den Bereichen Wirtschaft und Politik sowie Umwelt und Verkehr setzen. Insgesamt stehen dem Förderprojekt massiv mehr Gelder zur Verfügung.

Bodensee
Legende: Der Bodensee und das Umland sind im Programm zusammengefasst. Auch die Bekämpfung des Feuerbrands ist ein Thema. Keystone

In den letzten sieben Jahren wurden bei den Verantwortlichen der Interreg 300 Gesuche eingereicht. Aus diesen wurden knapp 100 Projekte ausgewählt und mit knapp 30 Millionen Franken gefördert. Für die nächsten 7 Jahre stehen massiv mehr Gelder zur Verfügung.

Aus der EU kommt doppelt soviel Geld für die Projekte im Gebiet «Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein». Wie gross der Betrag vom Bund und den beteiligten Ostschweizer Kantonen ist, steht noch nicht fest. Er werde jedoch sicher 12 Millionen Franken betragen, sagt Joel Keller, der Leiter der Interreg-Netzwerk-Stelle Ostschweiz gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF. Zusammengefasst sind das Fördergelder von 62 Millionen Franken.

Kein Giesskannen-Prinzip

Das Förderprogramm fokussiert in den nächsten Jahren auf die Bereiche Wirtschaft und Bildung sowie Umwelt und Verkehr. «Wir haben breit analysiert und sehen in diesen Bereichen das grösste Potential und auch Bedürfnis», sagt Joel Keller.

An diesem Förderprogramm beteiligen sich neben den Nordostschweizer Kantonen auch Baden-Württemberg, Bayern, das Land Vorarlberg und das Fürstentum Liechtenstein. Bis Mitte Mai läuft die Vernehmlassung zum neuen Programm.

Interreg

Interreg ist ein Regionalprogramm der Europäischen Union (EU) zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, an dem sich auch Nicht-EU-Staaten beteiligen können. Beim Interreg IV-Programm «Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein» ist die Nordostschweiz beteiligt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von p.keller, kirchberg
    Mich ärgert es Tag für Tag sehen zu müssen, wie die wunderschöne Ostschweiz immer mehr 'verbetoniert' wird: Strassen, EFH, unnötige Einkaufszentren ... und immer kommt die heuchlerische Entschuldigung: Arbeitsplätze, Wachstum ...
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