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Ostschweiz Ist Schweizer Pelz vertretbar?

Pelztragen ist wieder en vogue. Das zeigt die aktuelle Wintermode. Nur wenige Pelzkleider stammen aus heimischer Produktion. Während Schweizer Pelzverarbeiter wie die Firma Hofstetter in Flawil diese als ethisch vertretbar einstufen, kritisiert die Tierrechtorganisation jegliche Tierpelze.

Legende: Video Ist Schweizer Pelz vertretbar? abspielen. Laufzeit 4:48 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 29.03.2016.

Um die 30‘000 Füchse schiessen Jäger in der Schweiz jedes Jahr. Davon werden nur die Winterfelle weiterverarbeitet, was gegen 10‘000 Felle sind. Der Familienbetrieb Hofstetter in Flawil handelt seit zwei Generationen mit Fuchsfellen. Den grössten Teil der Felle exportiert das Unternehmen ins Ausland.

Fuchspelz als Statement

Laut der Stiftung Tier im Recht stammten gegen 99 Prozent aller Pelze, die getragen würden, von Zuchttieren, die unter Tierquälerei gelitten hätten. Geschäftsführerin Vanessa Gerritsen kritisiert, dass Pelze von wilden Rotfüchsen aus der Schweiz verarbeitet werden. Das sei zwar besser als Zuchttiere aber: „Wenn man auf die Strasse geht mit einem Schweizer Fuchs, dann erkennt das niemand. Man macht ein Statement: Mir ist die Tierquälerei egal.“, sagt Vanessa Gerritsen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Angela Keller (kira)
    Die Treibjagdvon Füchsen wie im Berner Oberland ist verwerflich. Die Briten wurden für ihre Treibjagd schon scharf kritisiert, die CH machts nicht besser. Pfui! Man sollte überhaupt kein Pelz tragen, denn auf der Strasse unterscheidet niemand ob CH-Fuchspelz oder aus grausamen Zuchten. Wie gedankenlos gewisse Menschen damit ungehen ist unverständlich. Leider schmücken sich auch immer mehr Herren damit. Hauptsache Mode.
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  • Kommentar von Marianne Willo (Willo)
    Sad to see that Switzerland it's also making money with innocent living beings...easy, bloody money.
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