Ja zu mehr Platz für Landwirtschaftsschule in Salez

Die vorberatende Kommission des St. Galler Kantonsrates befürwortet den Teilabbruch und Neubau der Landwirtschaftsschule in Salez. Die Kommission sprach sich einstimmig für den nötigen Kredit von 32 Millionen Franken aus.

Lehrlinge in einem Schulzimmer.

Bildlegende: Die Ausbildung in Salez soll teilweise in einem neuen Gebäude stattfinden. Keystone

Wer sich im Kanton St. Gallen zum Bauern oder zur Bäuerin ausbilden will, macht dies in Salez. Der Kanton hat die landwirtschaftliche Ausbildung- und Weiterbildung aus Spargründen dort konzentriert. Die Gebäude sind aber in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Ausserdem hat die Landwirtschaftsschule zuwenig Platz.

Das aktuelle Projekt sieht einen Neubau und teilweisen Abbruch der alten Gebäude vor. Schule und Internat sollen im Neubau untergebracht werden. Im Schultrakt sind acht Unterrichtszimmer, Gruppen- und Vorbereitungsräume, Küche, Mensa und Aula geplant. Im Internatstrakt gibt es 27 Zimmer, Personalzimmer und die Hauswartwohnung.

Der Neubau soll neben den heutigen Gebäuden zu stehen kommen, diese können während der Bauphase weiter benützt werden. Provisorien sind nicht nötig, heissts es in der Mitteilung. Das heutige Hauptgebäude und das Personalgebäude würden danach abgebrochen.

Der Erweiterungsbau aus dem Jahre 1985 bleibt bestehen und soll weiterhin als Verwaltungsgebäude genutzt werden.

Für die vorberatende Kommission sei der Platzbedarf der Landwirtschaftsschule unbestritten, sagt Kommissionspräsident Ruedi Blumer gegenüber der Sendung "Regionaljournal Ostschweiz" von Radio SRF1. Und auch wenn die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz zurückgehe, sei die Nachfrage für die Aus- und Weiterbildung in Salez nach wie vor vorhanden. Die Kommssion empfiehlt dem Kantonsparlament deshalb, dem nötigen Kredit von 32 Millionen Franken zuzustimmen.

Das letzte Wort zum Projekt hat das St. Galler Stimmvolk.