Jugendherberge Busskirch wird vorübergehend Asyl-Unterkunft

In der Jugendherberge in Rapperswil-Jona werden auch dieses Jahr vorübergehend Asylsuchende untergebracht. Ab Mitte November 2014 bis Ende März 2015 werden maximal 58 Asylsuchende eine befristete Unterkunft in der Jugendherberge in Busskirch finden.

Jugendherberge

Bildlegende: Die Jugendherberge wird vorübergehend ein Asylzentrum. ZVG

Der Kanton St. Gallen muss monatlich zwischen 80 bis 120 Asylsuchende aufnehmen. Die bestehenden Zentren für Asylsuchende sind bereits stark ausgelastet. Deshalb ist der Kanton auch in diesem Jahr auf diese Unterbringungsplätze angewiesen, heisst es in einer Mitteilung des Kantons.

Die Zahl der Asylsuchenden, die vom Bundesamt für Migration dem Kanton St. Gallen zugewiesen werden, ist seit Juni 2014 stark angestiegen. Der Kanton St.Gallen muss sechs Prozent aller Asylsuchenden, die in die Schweiz kommen, übernehmen. Die Asylzentren in Oberbüren, Necker, Eggersriet und Mols, die vom kantonalen Migrationsamt betrieben werden, sind momentan sehr stark belegt.

Die Jugendherberge Rapperswil-Jona wird nicht als eigenständiges, voll ausgerüstetes Zentrum für Asylsuchende betrieben. Die fachliche Leitung erfolgt von Mols/Quarten aus, wo das kantonale Migrationsamt das Zentrum Bommerstein betreibt.