Kampfwahl um Amt des Innerrhoder Landammanns

Museumskurator und Gerichtspräsident Roland Inauen wird von der Arbeitnehmervereinigung aufgestellt. CVP und Bauernverband portieren Grossratspräsident Josef Schmid. Wer die besseren Karten hat ist schwer abschätzbar.

Porträt Roland Inauen

Bildlegende: Museumskurator Roland Inauen bewirbt sich um das Amt des Landammanns. zvg

Der Vorstand der Arbeitnehmervereinigung Appenzell schlägt der Mitgliederver-sammlung Roland Inauen als Nachfolger für den zurücktretenden Landammann und Erziehungsdirektor Carlo Schmid-Sutter vor. Inauen ist 58 Jahre alt, Kurator des Museums Appenzell und Präsident des Innerrhoder Kantonsgerichts. Er gilt als sehr beliebt, geschätzt und vernetzt.

Bereits vergangene Woche meldete der 44jährige Josef Schmid seine Kandidatur an. Schmid gilt als Ur-Appenzeller. Er kennt Bildung und Schulführung als Lehrer und heutiger Leiter der landwirtschaftlichen Schule Rheinhof. Ausserdem präsidiert er derzeit den Grossen Rat. 

Welche der beiden Persönlichkeiten vor der Landsgemeinde die besseren Karten hat, ist schwer abschätzbar. Klar ist, Gewerbe und SVP schicken keine eigenen Kandidaturen ins Rennen. Und bei dieser Ausgangslage dürften sich weitere potentielle Kandidatinnen und Kandidaten schwer tun. Überaschungen sind nicht ausgeschlossen.

Die Innerrhoder Landsgemeinde wählt am 28. April die Regierung. Ganz neue Namen haben im Ring wenig Chancen.

Ersetzt werden muss Erziehungschef und  Landammann Carlo Schmid. Er tritt nach 29 Jahren zurück.