Kantone unterstützen Bund bei Flüchtlingsunterbringung

Der Thurgau möchte bei der Unterbringung von Flüchtlingen besser mit dem Bund zusammenarbeiten. Aus diesem Grund hat die Regierung eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden bietet dem Bund Hand und stellt Plätze zur Verfügung.

Asylunterkunft in einer Zivilschutzanlage.

Bildlegende: In den beiden Ausserrhoder Zivilschutzanlagen in Herisau und Heiden können rund 250 Personen untergebracht werden. Keystone

Die bestehenden Asylzentren sind voll und der Bund gelangt bei der Unterbringung der Flüchtlinge an seine Grenzen. Um die aktuelle Asylproblematik in den Griff zu bekommen, ist der Bund deshalb auf die Unterstützung der Kantone angewiesen.

Als Grenzkanton sei der Thurgau besonders von der Flüchtlingsproblematik betroffen, schreibt die Regierung. Die Arbeitsgruppe Asyl Koordination soll deshalb den Bund unterstützen bei Unterbringung von Flüchtlingen. So sollen Kanton und Gemeinden entlastet werden.

Neben den 290 Plätzen im Empfangs- und Verfahrenszentrum in Kreuzlingen stehen im Thurgau an den zwei Aussenstandorten in Kreuzlingen und Sulgen weitere rund 300 Plätze zur Verfügung.

Auch Ausserrhoden bietet Hand

Ebenfalls auf die anhaltend hohe Zahl von ankommenden Flüchtlingen reagiert der Kanton Appenzell Ausserrhoden. Die Regierung hat beschlossen, die Zivilschutzanlagen in Herisau und Heiden zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen.

In Herisau können während maximal acht Monaten rund 100 und in Heiden während höchstens sechs Monaten rund 150 Flüchtlinge untergebracht werden. Beide Unterkünfte werden durch das Bundesempfangszentrum in Altstätten geführt.