Kantonsspital St. Gallen bilanziert mit provisorischen Zahlen

Das Kantonsspital St. Gallen hat im Jahr 2012 etwas über 35'000 Patienten stationär behandelt und dabei einen Gewinn von 1,3 Millionen Franken erwirtschaftet. Die ambulanten Leistungen haben leicht zugenommen. Dies geht aus dem neusten Geschäftsbericht hervor.

Zwei Krankenschwestern kümmern sich um eine ältere Frau im Spitalbett.

Bildlegende: In den Spitälern St. Gallen, Rorschach und Flawil arbeiten 5000 Angestellte. Keystone

Das Kantonsspital St. Gallen ist mit einigen Krankenkassen noch immer uneins über deren Beitrag pro Patient. In der Rechnung 2012 musste das Spital aus diesem Grund mit provisorischen Zahlen rechnen.

Am positiven Abschluss von 1,3 Millionen Franken könnte sich unter Umständen also noch etwas ändern. Grundsätzlich zeigt sich das Kantonsspital St. Gallen mit dem Geschäftsjahr 2012 jedoch zufrieden. Man habe die Herausforderungen im ersten Jahr mit den sogenannten Fallpauschalen gut gemeistert.

Der Umsatz lag 2012 bei 731 Millionen Franken. Während stationär etwa gleich viele Patienten behandelt wurden wie im Vorjahr, waren es ambulant leicht weniger.