Kapazitätsprobleme in Glarus Nord

Die Glarner Regierungsräte mussten am Sonntag bis in die Abendstunden auf ihre Wahlresultate warten. Grund für die Verzögerungen waren Kapazitätsprobleme im Wahlbüro der Gemeinde Glarus Nord. «Wir haben nicht getrödelt», sagt Gemeindepräsident Martin Laupper.

Glarus Nord in der Vogelperspektive

Bildlegende: Die Gemeinde Glarus Nord sorgte mit den vezögerten Resultaten für Unmut. SRF

Eigentlich hätten die Endresultate der Glarner Regierungsratswahlen am Sonntag um 14 Uhr verkündet werden sollen. Am Schluss war es bei der Bekanntgabe schon weit nach 18 Uhr. Bis dahin hatten die Resultate aus der Gemeinde Glarus Nord gefehlt.

Sie hätten schlicht und einfach so lange gebraucht bis sie alle Resultate erfasst hatten, erklärt Gemeindepräsident Martin Laupper. Es habe keine technischen Probleme oder Pannen gegeben. Sie hätten den Abstimmungssonntag auch gut geplant, sagt Laupper. Es habe an der Fülle der Daten gelegen. Glarus Nord habe auch am meisten Stimmbürger.

Grosses Thema in Glarus war das Mittagessen, welches sich das Wahlbüro gegönnt hatte. Martin Laupper verteidigt dies: «Wir haben um 6 Uhr morgens angefangen, da muss doch ein Unterbruch von einer Stunde drin liegen».

Landammann Andrea Bettiga hatte am Sonntag keine Freude an den Verzögerungen. Die Erklärungen der Gemeinde Glarus Nord wollte er nicht kommentieren. «Wir werden in nächster Zeit das Gespräch suchen, damit dies nicht mehr passiert», sagte er in der Sendung Regionaljournal Ostschweiz auf SRF1.