Kaufmann-Abderhalden orientiert sich nach vorne

Marianne Kaufmann-Abderhalden aus Wattwil ist in der Abfahrt erfolgreich in die neue Skisaison gestartet. Im kanadischen Lake Louise fuhr sie vor einer Woche auf die Plätze zwei und vier. Beim Super-G dieses Wochenende in St. Moritz lief es ihr nicht so gut. Daran will die Skifahrerin nun arbeiten.

Marianne Kaufmann-Abderhalden auf der Piste in Lake Louise

Bildlegende: Marianne Kaufmann-Abderhalden lief es im Super-G noch nicht wie gewünscht. Keystone

Beim Super-G dieses Wochenende in St. Moritz belegte Marianne Kaufmann-Abderhalden lediglich Platz 37. Wie sie gegenüber dem Regionaljournal Ostschweiz erklärte, dürfe sie in dieser Diszplin im Rennen weniger Fehler machen. Im Training könne sie mit ihren Teamkolleginnen mithalten.

Die Toggenburgerin hat sich hohe Ziele gesteckt. Vor allem in ihrer Paradedisziplin Abfahrt möchte sie regelmässig vorne dabei sein. Auch für die Olympischen Winterspiele im Februar erhofft sich Marianne Kaufmann-Abderhalden einiges, obwohl die interne Konkurrenz für die Rennqualifikation gross ist.

Die Schwester des dreifachen Schwingerköngis Jörg Abderhalden, hat ein gutes Verhältnis zu ihrem Bruder. Sie geniesse es, wenn sie als kleine Schwester mit ihm in der Öffentlichkeit in Verbindung gebracht werde. Sie sei stolz auf ihren Bruder, sagt sie weiter.