Keine grösseren Zwischenfälle an Demos in St. Gallen

Etwa 30 Rechtsnationalisten haben am Samstag auf dem Bahnhofplatz in St. Gallen gegen die «linke Politik in der Schweiz» demonstriert. An der Gegendemonstration auf dem «Roten Platz» nahmen etwa 100 Personen teil. Eine Gruppe störte die Kundgebung am Bahnhof. Die Polizei konnte schlichten.

Eine Frau spricht vor Demonstranten in ein Mikrofon.

Bildlegende: Eine Rednerin während der Demo auf dem Bahnhofplatz. Keystone

Eine Gruppe der Demonstranten vom «Roten Platz» sei mit einem Transparent zum Bahnhof marschiert und habe dort die Reden mit Zwischenrufen gestört, sagt Dionys Widmer gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF1. Die Polizei habe darum das Gespräch gesucht.

Daraufhin sei die Gruppe wieder abgezogen. Ansonsten habe es keine Zwischenfälle gegeben. Die Stadtpolizei wurde für die Demonstrationen von anderen Polizeikorps aus der Ostschweiz unterstützt. «Diese sind jedoch nicht zum Einsatz gekommen», so Widmer.

Die Polizei hatte die beiden Kundgebungen in der Stadt St. Gallen bewilligt. Sie einigte sich mit den Organisatoren darauf, dass sie auf Märsche verzichten. Die Strategie ist laut der Polizei aufgegangen.