St. Galler Kantonsrat Keine höheren Kinderzulagen im Kanton St. Gallen

Die Mehrheit des St. Galler Kantonsrats hat zwei Anträge für eine Erhöhung der Kinderzulagen zurückgewiesen: Die CVP-GLP-Fraktion wollte die Kinder- und Ausbildungszulagen um je 30 Franken erhöhen. Die SP-Grüne-Fraktion verlangte zusätzliche 40 Franken.

Familie

Bildlegende: Familien im Kanton St. Gallen müssen weiterhin mit Kinderzulagen von 200 Franken pro Monat und Kind auskommen. Keystone

  • Die CVP-GLP-Fraktion schlug vor, die Kinderzulagen von 200 auf 230 Franken zu erhöhen. Die Ausbildungszulagen sollten auf 280 Franken steigen.
  • Die SP-Grüne-Fraktion verlangte in ihrem Antrag eine Erhöhung um jeweils 40 Franken, sowohl bei den Kinder- als auch bei den Ausbildungszulagen.
  • Beide Anträge wurden von den Sprechern von FDP und SVP zurückgewiesen.
  • FDP-Regierungsrat Martin Klöti erklärte, eine Erhöhung der Zulagen sei nicht angezeigt. Es gehe dabei um das «Giesskannenprinzip». Die Familien, die es nötig hätten, würden davon nicht profitieren, so Klöti.
  • Die Mehrheit des Kantonsrats lehnte es danach mit 66 gegen 51 Stimmen ab, auf den Gesetzesvorschlag zurückzukommen.