Keine Rindertuberkulose im Kanton St. Gallen

Die Nachkontrollen auf neun Bauernhöfen sind negativ ausgefallen. Laut Behörden sind keine Tiere mit Rindertuberkulose infiziert. Fünf Kühe waren im Vorfeld getötet worden, weil sie nicht eindeutig auf Tests reagiert hatten.

Drei Kühe grasen auf einer Alp.

Bildlegende: Die Krankheit ist schwierig nachzuweisen, weil sie schleichend verläuft. Keystone

Wie die Staatskanzlei mitteilt, hatten die betroffenen St. Galler Betriebe Kontakt zu fünf Bauernhöfen in den Kantonen Wallis, Waadt und Freiburg. Dort war im vergangenen März Rindertuberkulose bei Kühen festgestellt worden. Die Tiere wurden getötet, die Betriebe gesperrt und mit Milchliefersperren belegt.

Auf allen Höfen, die mit den verseuchten Betrieben in Kontakt standen, wurden in der Folge sämtliche Tiere getestet. Dies betraf auch fünf Betriebe im Kanton St. Gallen. Fünf Kühe aus drei Betrieben reagierten zweifelhaft auf einen Hauttest
und wurden deshalb getötet.

Die übrigen Tiere wurden 40 Tage später nochmals getestet, wobei alle Tests negativ ausfielen. Die Behörden hoben die über die Betriebe verhängten Sperren auf.