Keine Schliessung von Spitälern

Die Regierung des Kantons St.Gallen hält an den Spitalstandorten Wil, Flawil, Rorschach und Walenstadt fest. Die Standortgemeinden waren verunsichert über die Zukunft ihrer Spitäler. Denn in der aktuellen Spitalbauvorlage wird an ihren Standorten nicht investiert.

Spital Flawil von aussen.

Bildlegende: In das Spital Flawil wird erst nach 2023 investiert. Keystone

Für die Regierung ist klar: Wer ein Gebäude besitzt, muss irgendwann an Unterhalts-, Erneuerungs- und Anpassungsmassnahmen denken. Es werden bei allen Spitalbauten bauliche Massnahmen nötig. Das gelte auch für die vier Spitalstandorte Wil, Flawil, Rorschach und Walenstadt, die jetzt nicht Teil des priorisierten Investitionsprogramms sind, schreibt die St.Galler Regierung.

Damit beruhigt die St.Galler Regierung die Präsidenten der St.Galler Spitalstandortgemeinden. Diese haben Anfang November bei der Regierung nachgefragt, wie die Zukunft ihrer Spitäler (Flawil, Rorschach, Wil und Walenstadt) aussieht.

Das Bauvorhaben für die Spitäler findet in Etappen statt. Nach dem Investitionsprogramm 2014-2023 sollen - Stand heute - schätzungsweise 360 Millionen Franken investiert werden.