Keine Schutzentlassung für das Kapuzinerkloster

Vor vier Jahren zogen die letzten Mönche aus dem Appenzeller Kapuzinerkloster aus. Seit da wird darüber diskutiert, wie es mit den Gebäuden weitergehen soll. Nun schlägt die Feuerschaukommission vor, den Schutzzustand zu belassen. Das Geschäft geht nun an die Standeskommission.

Konvent des Kapuzinerklosters Appenzell

Bildlegende: Das Konventsgebäude soll weiterhin unter Denkmalschutz bleiben, so die Feuerschaukommission. SRF / Michael Breu

Im August 2011 gab der Kapuzinerorden nach 425 Jahren sein Kloster in Appenzell auf. Aufgrund eines Vertrages zwischen den Schweizer Kapuzinern und dem Kanton Appenzell Innerrhoden aus dem Jahr 1925 fiel das Kloster zurück an den Kanton.

Nach mehreren Diskussionen hat der Grosse Rat, das Innerrhoder Kantonsparlament, die Regierung beauftragt, die Schutzwürdigkeit der Gebäude abzuklären. Mitte Februar 2014 hat die Standeskommission entsprechende Berichte bei der Feuerschaukommission in Auftrag gegeben. Nun liegen sie vor. Die Feuerschaukommission empfiehlt, das Konventsgebäude nicht aus dem Schutz zu entlassen, wie der «Appenzeller Volksfreund» schreibt.

Der Bericht geht nun zur Vorprüfung an die Standeskommission. Diese wird dem Grossen Rat Bericht erstatten müssen.