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Kindertagesstätten Eltern sollen weniger zahlen

Im Auftrag des Kantonsrats untersucht das Amt für Soziales aktuell die Zukunft der familienergänzenden Kinderbetreuung.

Kinderbecher
Legende: Der Kanton St. Gallen möchte die fremde Kinderbetreuung leichter zugänglich machen. Keystone

Hintergrund: Das Amt für Soziales arbeitet im Auftrag des Kantonsrats an einem Bericht zur familienergänzenden Kinderbetreuung. Der Rat diskutiert voraussichtlich in der Herbstsession 2018 über den Bericht.

Kostenaufteilung: Ein zentraler Punkt ist die Aufteilung der Kosten. Aktuell tragen die Eltern rund zwei Drittel der Kosten. Die Gemeinden finanzieren 27 Prozent, den Rest tragen die Arbeitgeber und der Bund. Um Fachkräfte im Arbeitsmarkt zu behalten und den Eltern den Zugang zu Kindertagesstätten zu erleichtern, prüfe der Kanton St. Gallen aktuell tiefere Kosten für die Eltern, sagt Roger Zahner, Leiter Abteilung Kinder und Jugend beim Amt für Soziales.

Reaktion Gemeinden: Im Gegenzug sollen die Gemeinden oder Arbeitgeber mehr Kosten übernehmen. Man könne über die Finanzierung diskutieren, sagt Boris Tschirky, Vertreter der St. Galler Gemeinden. Jede Gemeinde sei jedoch individuell zu betrachten und man könne keine allgemeinen Regeln aufstellen.