Klanghaus: St. Galler Regierung lässt nicht locker

Anfang März ist der Bau des Klanghauses Toggenburg in der Schlussabstimmung des St.Galler Kantonsrates überraschend gescheitert. Die Regierung will das Projekt weiterverfolgen und die Gründe für das Scheitern prüfen. Anschliessend entscheidet sie über das konkrete Vorgehen.

Animation des Klanghauses

Bildlegende: Die St. Galler Regierung will das Klanghaus nicht ohne weiteres aufgeben. ZVG

Mit 56 Ja-Stimmen und 43 Nein-Stimmen hat das Klanghaus Toggenburg in der Schlussabstimmung das qualifizierte Mehr von 61 Stimmen nicht erreicht. Damit kann die Bevölkerung nicht über das Projekt abstimmen.

Für das Toggenburg und den ganzen Kanton St. Gallen sei das eine verpasste Chance, schreibt die Regierung.

«  Ganz viele Leute warten auf eine Botschaft. Das ist eine reine Kommunikationsfrage. »

Martin Klöti
Regierungsrat

Nun sollen die Gründe für das Scheitern der Vorlage untersucht werden. Das Baudepartement und das Departement des Innern werden zusammen mit der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann, der Klangwelt Toggenburg und weiteren Interessierten die Kritikpunkte analysieren.

Noch keine Entscheidung

Der Vorsteher des Departements des Innern, Martin Klöti, betont im Interview mit der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz», dass noch nichts entschieden sei. Den Vorwurf der Zwängerei lässt er deshalb nicht gelten.

Klanghaus Toggenburg: Die Geschichte

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