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Ostschweiz Kopftuchverbot soll im Thurgau möglich sein

Die Regierung des Kantons Thurgau will eine Lücke im Volksschulgesetz schliessen und den Schulen ermöglichen, Kleidervorschriften durchzusetzen. Sie unterstützt damit eine Motion der SVP. Trotz gesetzlicher Grundlage müsse aber im Einzelfall entschieden werden.

Legende: Audio «Es muss stets im Einzelfall entschieden werden» (22.08.2014) abspielen.
1:28 min

2011 hatte eine Schule in Bürglen zwei muslimischen Mädchen verboten, das Kopftuch in der Schule zu tragen. Der Fall kam vor das Bundesgericht. Das Urteil: Die Mädchen dürfen weiterhin ein Kopftuch tragen, da die Schulordnung alleine für ein Verbot nicht ausreiche. .

Die SVP verlangte darauf in einer Motion, die Schaffung der nötigen gesetzlichen Grundlagen.

Die Thurgauer Regierung empfiehlt dem Parlament, die Motion zu überweisen. Schulgemeinden sollten damit die Möglichkeit erhalten, bei Bedarf ein Kopftuchverbot auszusprechen oder andere Kleidervorschriften zu machen. Entscheiden müsse man aber im Einzelfall, dabei müsse die Verhältnismässigkeit gewahrt werden, so Erziehungsdirektorin Monika Knill im «Regionaljournal Ostschweiz». Als nächstes berät das kantonale Parlament, der Grosse Rat, darüber.

3 Kommentare

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  • Kommentar von W.Ineichen, Luzern
    Das Kopftuchverbot wäre eine kleine Massnahme, die schleichende Islamisierung der Schweiz etwas zu verzögern.
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  • Kommentar von Bernhard Lüthi, Affeltrangen
    Tip Top! Denn alle Schüler, mit Dächlikappe oder sonstigen Hüten, müssen diese vor der Schulstunde auch ablegen. Solange in der Schweiz andere Ethnien neben unserer Religion in der Minderheit bleiben, sind solche Sonderwünsche auch relativ einfach zu lösen.
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    In Ländern mit guter Justiz würde sich der Justizministe bei austickenden Muslimen Sendezeit reservieren und sagen: “Was ihr in euren Ländern macht, ist eure Sache, aber hier lebt ihr nach unseren Regeln. Wenn also einer von euch meint, sich hier der Integration zu verweigern,dem wird zuerst die Sozialhilfe gestrichen und dann wird er ausgewiesen. Überlegt euch gut,was ihr macht. Wir respektieren eure Gebräuche in euren Ländern,ihr respektiert unsere Gebräuche in unseren Ländern. Guten Abend.”
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