Krebssterben: Nur fünf Prozent haben überlebt

Im St. Pelagibach zwischen Waldkirch und Hauptwil sind geschützte Steinkrebse und Bachforellen gestorben. Am Wochenende war Gülle in den Bach gelangt. Schuld trägt ein Bauer.

Steinkrebs

Bildlegende: Der heimische Steinkrebs ist in der Schweiz selten geworden. Keystone

Nun ist klar, was am vergangenen Wochenende passiert ist. Auf einem Bauernhof ist Schweinegülle in die Gewässer gelangt. Der Fischereiverband Thurgau hatte am Wochenende eine Verfärbung des Bachs festgestellt.

Der St. Pelagibach ist ein Rückzugsgebiet für die geschützten Steinkrebse. Erst gab es Befürchtungen, dass der gesamte Bestand ausgelöscht worden ist. Nun hat sich gezeigt, dass rund fünf Prozent der Krebse überlebt haben. Tatsache bleibt aber: Die Wiederansiedlung des Krebses ist nicht einfach. Übliche Besatzmassnahmen reichen nicht aus.