Lakers-Fans stützen Personalentscheide der Clubführung

Mit Robby Earl und Loic Burkhalter haben die Rapperswil-Jona Lakers während der Nationalmannschaftspause gleich zwei grosse Namen entlassen. Die Fans zeigen sich erleichtert über die Reaktion auf die sportliche Misere.

Loic Burkhalter im Dress der Lakers, er schaut grimmig.

Bildlegende: Loic Burkhalter erfuhr letzte Woche, dass er nicht mehr zum Team der Lakers gehört. Keystone

«Jeder Spieler weiss, was wir von ihm erwarten», rechtfertigt Lakers-Verwaltungsratspräsident Lucas Schluep die rigorose Personalpolitik. Die beiden Spieler hätten die Erwartungen nicht mehr erfüllt.

«Wir sind froh, hat die Clubleitung ein Zeichen gesetzt», sagt Kevin Rückmar, Präsident der 45-Bewegung, dem grössten Lakers-Fanverbund. Es sei zwar schade, dass mit Burkhalter ein Urgestein das Eis verlassen müsse. Doch der Spieler habe auch aus Fan-Sicht nicht mehr die erwartete Leistung gezeigt.

Statt den Kopf des Trainers oder des Sportchefs zu fordern, stellen sich die Fan-Vertreter hinter die Clubführung. «Früher haben wir in einer solchen Situation immer den Trainer entlassen. Darauf folgten ein paar gute Spiele, danach aber der Total-Absturz», resumiert Marc Oehninger, Präsident des Lakers-Fanclub.

Es sei deshalb gut, wenn nun die Mannschaft für einmal in die Pflicht genommen werde, ergänzt Kevin Rückmar.