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Landschaftsgutachten Honegg Wenig Chancen für Windpark in Appenzell Innerrhoden

Windräder
Legende: Die beiden Windräder – hier eine Bildmontage – sind im Gebiet Honegg-Oberfeld bei Oberegg geplant. Appenzeller Wind AG

Die Geschichte: Das Innerrhoder Kantonsparlament hat im März 2015 den Richtplan angepasst und damit die Energiezukunft eingeläutet. Vier Gebiete würden sich für Windparks eignen – auf der Honegg sei das Potential zwar am geringsten, dafür sei das Gebiet aus landschaftsschützerischer Sicht am besten geeignet, hiess es damals. Die Appenzeller Wind AG hat daraufhin eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen.

Der aktuelle Stand: Die Standeskommission hat nun ein Landschaftsgutachten in Auftrag gegeben. Dieses kommt zum Schluss, dass die Hofegg aus Sicht des Landschaftsschutzes ungeeignet ist für einen Windpark.

Und so geht es weiter: Die Innerrhoder Regierung unterstellt den geplanten Windpark einem Einwendungsverfahren. Innert 30 Tagen können die Anwohner ihre Einwände vorbringen. Danach werden Regierung und Kantonsparlament nochmals über die beiden geplanten Windräder diskutieren. Bei einem positiven Entscheid müsste ein kantonaler Nutzungsplan ausgearbeitet werden, erst dann könnte das Baubewilligungsverfahren eingeleitet werden.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Terrieur (Imfeld)
    ...statt den grausam sichtbaren, lauten Windpark, doch lieber das unsichtbare, stille, nicht riechende, radioaktive Endlager im Appenzellerland!
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    1. Antwort von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
      Zum Beispiel im Schwendital? Oder hinter dem Lehmen? Oder wie wärs Richtung Respass? Nun, sie finden sicher Leute die damit einverstanden sind, dass dort breitere Strasse gebaut werden und täglich Lastwagen hin und herfahren um den mittel- und hochradioaktiven Abfall hinzubringen. Das dürfte sich um tausende von Fässern handeln, denn die Schweiz hat noch die eine oder andere Altlast die zu lagern ist und mit der Weiterführung der AKW‘s kommen täglich neue dazu.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Ein Windpark im Appenzellerland würde den Blick auf das schöne Land verschandeln. Nicht nur Windparks, auch die vielen Bergbahnen, Plattformen auf den Bergen, Hotels immer höher hinauf, alles wird zu einem Rummelplatz. Unsere schöne Heimat leidet immer mehr unter der Geldgier gewisser Investoren. Lasst uns unsere schöne Heimat nicht so verbauen und zerstören. Weiter Blick in die Berge ohne störende Windräder, Ruhe, was gibt es Schöneres? Balsam für die Seele.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Sofort alle AKW's abschalten, keine Grimselstaumauer-Erhöung, aber unbedingt Förderung und Bauen von erneuerbarer Energie-Werken! So verlangen es seit Jahren militante "Oeko-Ideologen"! Will ein Kanton diese Forderung konkret umsetzen, stehen die genau gleichen "Umwelt- und Oeko-Heinis" an vorderster Front der Opposition! Ich würde als dortigen Anwohner diesem "Windpark" auch nie zustimmen, dafür auf effiziente saubere Energie (zB. aus Kernkraftwerken oder Wasserenergie-Anlagen) zählen!
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