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Ostschweiz Landsgemeinde entscheidet über Regierungsmitglied

An der diesjährigen Innerrhoder Landsgemeinde könnten insbesondere drei Geschäfte Anlass zu Diskussionen geben: Der Kredit von sieben Millionen Franken zur Durchmesserlinie, die Initiative zur Amtszeitbeschränkung für Regierungsräte sowie die Wahl eines neuen Landammanns.

Ein Blick auf die Appenzeller Landsgemeinde von oben mit vollem Platz bei wolkigem Wetter.
Legende: Ob die Landsgemeinde Roland Inauen oder Josef Schmid als neuen Landammann wählt, ist schwierig einzuschätzen. Keystone

Umstritten ist eine Initiative von Alt-Säckelmeister Sepp Moser. Er möchte die Amtszeit der Regierungsräte auf 12 Jahre beschränken. Der Grosse Rat hat sich gegen die Initiative ausgesprochen, ebenso die grossen Parteien und Verbände. Unterstützung signalisieren hingegen die SP sowie ein überparteiliches Komitee. Eine breite öffentliche Diskussion dazu blieb bisher aus.

Ein Ja könnte es zur Durchmesserlinie geben, dem Projekt, das die Bahnlinie von St. Gallen nach Trogen und von St. Gallen nach Appenzell zusammenhängen will. Es geht um 7 Millionen Franken.

Entscheidend für viele dürfte das Argument einer kürzeren Fahrzeit sein. Die Regierung hat zusätzliche bauliche Massnahmen in Aussicht gestellt. Diese würden die Fahrtzeit der Schnellzüge nach St. Gallen von heute gut 40 Minuten auf neu 30 Minuten verkürzen.

Ein wichtiges Traktandum ist schliesslich die Wahl des Nachfolgers von Landammann Carlo Schmid. Offizielle Kandidaten sind Josef Schmid, der Leiter der Landwirtschaftlichen Schule Salez und Grossratspräsident, sowie Roland Inauen. Er ist Kantonsgerichtspräsident und Kurator des Museums Appenzell.

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