Leuchttürme in der Lehrlingsausbildung

Die Hans Huber-Stiftung vergibt Ende September zum 17. Mal ihre Preise an Personen, die sich im Zusammenhang mit der Förderung der Berufslehre verdient gemacht haben. Preisträger aus der Ostschweiz ist Albert Baumann. Er ist Unternehmensleiter des Fleischverarbeiters Micarna in Bazenheid.

Albert Baumann

Bildlegende: Ausgezeichnet: Albert Baumann und zwei Lernende. ZVG

Albert Baumanns wichtigster Verdienst sei die Etablierung der Firma «Mazubi», teilt die Hans Huber-Stiftung mit. Diese wird einzig von Lernenden, begleitend zur üblichen Berufsausbildung, geführt.

Ausserdem habe er die Lehrlingsausbildung bei der Micarna ausgebaut. Des weiteren habe er im Fleischerverband die Lehrlingsausbildung forciert, erklärt Christian Fiechter, Präsident der Hans Huber-Stiftung gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF1.

Der zweite Anerkennungspreis geht an Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle, Inhaber des Prototypen- und Modellherstellers «1zu1 Prototypen» in Dornbirn/Vorarlberg.

Die beiden Geschäftspartner schaffen laut der Stiftung unter anderem seit Jahren neue Stellen.

Die gesamte Preissumme beträgt 40'000 Franken.

Hans Huber-Stiftung

Ziel der Hans Huber-Stiftung ist es, die berufliche Ausbildung und damit Menschen zu fördern, die in Ausbildung stehen. Die Stiftung verleiht zudem jedes Jahr Anerkennungspreise an Personen, die sich besonders für den Berufsnachwuchs einsetzen.