Lichtblicke in der Thurgauer Industrie

In der Thurgauer Industrie setzt sich allmählich mehr Zuversicht durch. Die Exporte waren Anfang Oktober nicht weiter rückläufig. Die Bautätigkeit ist rege. Dies zeigt die neuste Ausgabe des «Thurgauer Wirtschaftsbarometers».

Baustelle

Bildlegende: Mehr als jeder zweite Baubetrieb sprach im Spätsommer 2013 von einer guten Geschäftslage. Keystone

Gemäss des «Thurgauer Wirtschaftsbarometers» beurteilten die befragten Thurgauer Industriebetriebe ihre Geschäftslage Anfang Oktober 2013 ähnlich gedrückt wie im Sommer. Drei von vier Betrieben sprachen von einer befriedigenden, die übrigen mehrheitlich von einer schlechten Geschäftlage.

Hoffnungszeichen zeigten sich jedoch bei der Industrieproduktion. Diese war zwar im Juli und August weiter rückläufig, erholte sich jedoch im September und lag erstmals wieder über dem Niveau des Vorjahres. Dasselbe Bild präsentierte sich laut dem Barometer bei den Auftragseingängen.

Nach den markanten Exporteinbussen im ersten Halbjahr 2013 stabilisierten sich die Ausfuhren aus dem Thurgau im dritten Quartal (-0,1%). Insbesondere bei der Maschinenindustrie und in der Metallbranche gab es eine Trendwende (Maschinen +4,4%, Metalle + 11,1%). Einen Rückschlag (-40%) gab es bei den Exporten von Textilien, Bekleidung und Schuhen.

Die Thurgauer Baukonjunktur lief im Spätsommer lebhaft und nahm im dritten Quartal weiter zu.