Liechtensteinische Landesbank streicht 250 Stellen

Das Mutterhaus der St. Galler Bank Linth, die Liechtensteinische Landesbank, fährt eine neue Strategie. Im vergangenen Jahr konnte sie das Ergebnis zwar deutlich verbessern. Dennoch seien einschneidende Massnahmen nötig.

Lichtensteiner Landesbank

Bildlegende: Lichtensteinische Landesbank entlässt einen Viertel ihrer Belegschaft und schliesst die Schweizer Filialen. Keystone

Die Liechtensteinische Landesbank AG (LLB) hat im Geschäftsjahr 2012 - wie bereits im Februar angekündigt - ihre Profitabilität signifikant verbessert. Die Bankengruppe will nun ihr Geschäft neu ausrichten und fokussieren. Im Rahmen der neuen Strategie «Focus2015» sollen die LLB (Schweiz) geschlossen, die Jura Trust verkauft und die Anzahl Geschäftsstellen verringert werden.

Die Schliessung von fünf Schalterstandorten bei der Tochterbank Linth wurde bereits vor zehn Tagen bekannt. Dort fallen sechs Vollzeitstellen weg.

Das Konzernergebnis der Gruppe verbesserte sich im vergangenen Jahr deutlich auf 97,9 Millionen Franken von 15,4 Millionen im Vorjahr, wie die LLB am Freitag mitteilte. Die Dividende wird verfünfacht. Aktionäre erhalten nun 1,50 Franken pro Aktie statt 30 Rappen wie im letzten Jahr.