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Ostschweiz «Man muss an Tabus rütteln»

Die Studie der IHK zur St. Galler Spitallandschaft sei keine grundsätzliche Studie zum Gesundheitswesen, sagt IHK-Direktor Kurt Weigelt. Es gehe nur um die Frage «Spitäler neu bauen und einige schliessen» oder «bestehende sanieren».

IHK-Direktor Kurt Weigelt im  Gespräch mit Maria Lorenzetti
Legende: IHK-Direktor Kurt Weigelt im Gespräch mit Maria Lorenzetti SRF

Die von der IHK, der Industrie- und Handelskammer St. Gallen-Appenzell, in Auftrag gegebene Studie empfiehlt vier St. Galler Spitäler zu schliessen und daraus Gesundheitszentren für die ambulante Versorgung zu machen, also keine 24-Stunden-Betriebe. Spitalschliessungen dürften kein Tabu sein, so Weigelt. Die St.Galler Regierung dagegen plant, die bestehende Spitäler zu sanieren.

Auch die Studie orientiert sich allerdings an den bestehenden Standorten. So bezieht sie etwa Spitäler in angrenzenden Kantonen nicht ein. «Das war auch nicht unsere Aufgabe», sagt Weigelt im «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF. Der Anstoss sei von bürgerlichen Parlamentariern gekommen, die eine Art Gegenvorschlag zu den Plänen der Regierung wollten.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von K. Räschter, Schweiz
    Was sind das für Aussagen wie "es war nicht die Aufgabe, angrenzende Kantone miteinzubeziehen ..."? Ohne Einbezug zum Bsp. des Kantons TG macht doch so eine Studie gar keinen Sinn, was die Spitalversorgung betrifft. SG, AR/AI und TG sind eng verflochten. Haben solche Leute auch schon mal was von gesamtheitlichen Denken gehört? Die Politiker (egal welche Partei) sind für mich sowieso nur egoistisch denkende Person; d.h. zuerst das eigene Wohl und erst danach die anderen.
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