Markus Ritter: «Bauernpräsident ist ein Traumjob»

Am 21. November 2012 wurde der Rheintaler CVP-Nationalrat Markus Ritter zum Präsident des Schweizerischen Bauernverbands gewählt. Auch ein Jahr nach der Wahl ist er von seiner neuen Aufgabe begeistert.

Markus Ritter

Bildlegende: Seit einem Jahr ist Markus Ritter Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes. Keystone

Er ist der erste Biobauer an der Spitze des Schweizerischen Bauernverbands. Seine Wahl war deshalb nicht unumstritten. Trotzdem setzte er sich durch. Seine Kritiker sind in der Zwischenzeit verstummt.

Keine Zeit für den eigenen Hof

Sein 60-Prozent-Job zusammen mit seinem Nationalratsmandat fülle die ganze Woche aus. Zeit für seinen Bauernhof habe er kaum mehr, weshalb der Betrieb mittleweilen von seiner Frau und zwei Mitarbeitern geführt werde. Trotzdem stehe er im engem Konktakt mit den Bauern, sagt Markus Ritter im Gespräch mit der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz».

Fehlender Nachwuchs

Als eines der grössten Probleme in der Schweizer Landwirtschaft sieht Ritter den fehlenden Nachwuchs. Wenn weiterhin nicht mehr als tausend Jungbauern und -bäuerinnen ausgeblidet werden, genüge dies nicht, um in Zukunft die bestehenden Betriebe zu bewirtschaften. Ritter räumt aber auch ein, dass es heute schon Jungbauern gebe, die vergebens nach einem Hof suchen, weil ihnen das nötige Kapital fehlt.